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Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen – Jobcenter und AOK kooperieren

Bericht aus dem Badischen Tagblatt, 10.11.2020

Das Jobcenter Landkreis Rastatt und die AOK Mittlerer Oberrhein nehmen als einer von 230 Standorten am bundesweiten Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ teil.

Die beiden Geschäftsführer, Jürgen Walke und Harald Röcker, unterzeichneten jetzt die Kooperationsvereinbarung.

„Gemeinsames Ziel ist es, die Lebensqualität von arbeitslosen Menschen zu erhöhen und die mögliche Wechselwirkung zwischen Arbeitslosigkeit und gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufzulösen“, erklärt Jobcenter-Geschäftsführer Jürgen Walke in einer Pressemitteilung.

Dies könne die Chance auf einen Wiedereinstieg in das Berufsleben erhöhen. „Anhaltende Arbeitslosigkeit kann sich nachweislich auf die physische und psychische Gesundheit auswirken und so die berufliche Eingliederung erschweren. Hier gilt es, den Teufelskreis zwischen Armut und Krankheit zu durchbrechen“, so Harald Röcker von der AOK Mittlerer Oberrhein. „Wir werten das Projekt als sinnvolle Ergänzung zur regulären Vermittlungsdienstleistung, die wir als regional verankerte Krankenkasse gern unterstützen.“

Konkret wird die Verknüpfung von Arbeits- und Gesundheitsförderung wie folgt umgesetzt:
Das Jobcenter informiert in sogenannten gesundheitsorientierten Beratungsgesprächen arbeitslose Menschen über Präventionsangebote und motiviert zur freiwilligen Teilnahme. Wer interessiert ist, kann die kostenlosen Präventionsangebote wahrnehmen.

Die Kurse zu Themen wie Bewegung, Stressbewältigung, psychische Gesundheit und gesunde Ernährung werden je nach individuellem Bedarf von der AOK bereitgestellt, informiert die Pressemitteilung weiter. Die krankenkassenseitige bundesweite Koordination, die Unterstützung der Standorte und die Betreuung der bundesweiten Evaluation übernimmt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen.